Emotionale Kurve bei Veränderungen

Slogan: schnellere Akten - schnellere Fakten

Bei Veränderungen durchlaufen Betroffene in Organisationen im Allgemeinen die so genannte emotionale Kurve (Verweigerung, Angst, Widerstand, Wut, Resignation/Depression, Erkundung, Akzeptanz, Engagement). Die verschiedenen emotionalen Phasen können sich unterschiedlich stark und von unterschiedlicher Dauer auf die Leistungsfähigkeit und den Leistungswillen der Betroffenen auswirken. Bei der Systemeinführung wird vermutlich jeder Nutzer und vorher werden schon die Projektverantwortlichen betroffen sein.

Bei der Einführung eines neuen und durchaus komplexen Systems wie EL.DOK BB zur Aktenhaltung und Vorgangsbearbeitung bringt erhebliche Veränderungen in der Arbeitsweise mit sich. In der Regel ist es nicht so, dass die Mitarbeiter nur darauf warten, endlich eine neue Software zu bekommen, um dann sofort damit zu arbeiten. Vielmehr ist bei den künftigen Nutzern eher eine abwartende bis skeptische Haltung anzunehmen, weil die Arbeit ja schließlich bisher auch so erledigt wurde. Das neue System muss erst erlernt werden und bis eine routinierte Systemnutzung angenommen werden kann und damit für den Nutzer Vorteile erkennbar sind, fühlen sie sich häufig zusätzlich belastet.

Vor diesem Hintergrund reichen ein handwerklich sauberes Projektmanagement, in dem die Sachziele und Meilensteine abgebildet sind und Systemschulungen alleine nicht aus, um langfristig wirksame Veränderungen zu etablieren. Zusätzlich muss eine Begleitung durch ein gut geplantes Veränderungsmanagement erfolgen.